Zum Nachhören - Radio Libre Regional

2017-10-04 06:31

Im September 1997 wurden die ersten Büros in der Bahnhofstraße 14 bezogen – 20 Jahre später gibt es Beratung für alle Lebenslagen und jedes Lebensalter in diesem Haus – vom Verein Tagesmütter, der Frauenberatungsstelle, Schuldnerberatung, Logopädie, Jugendcoaching, Wohnen im Dialog, REKI, Jobcoaching, Hospiz, Sachwalterschaft bis Haushaltshilfe/mobile Therapie.

Über Entwicklung und Alltag ihrer Beratungsstellen sprechen:
Andrea Lantschner: GF Frauenberatungsstelle www.frauensicht.at
Aysel Aksoy: Wohnen im Dialoghttps://www.volkshilfe-ooe.at/erwachsene/wohnen/wohnen-im-dialog/
Ruzica Milicevic: Regionales Kompetenzzentrum für Integration und Diversität (REKI) https://www.volkshilfe-ooe.at/erwachsene/wohnen/reki/ Maria Leitner: Arbeitsbegleitung für Jugendliche, www.hilfswerk.at, +43 664 80765 1219

 

https://freiesradio.at/sendungen/radio-libre-regional/ (Link kopieren und in die Suchmaschine einfügen)

Zum Nachhören - Radio mit Leichtigkeit

2017-10-04 06:14

Seit fünf Jahren schon bringt dieFrauenberatungsstelle Bad Ischl, im Rahmen des Projektes Communicare, „Dasige“ und „Zuagroaste“, Österreicherinnen und Migrantinnen zusammen. Um die 80 Frauen haben sich auf diese Weise kennengelernt; sich ausgetauscht, Deutsch gelernt, Gemeinsamkeiten festgestellt.

Nun ist ein Buch entstanden, das Einblicke in die Herzen von 17 Teilnehmerinnen gibt. Sie erzählen von Heimweh, vom „Sich – auf – etwas – Neues – einlassen“, von Träumen und Realitäten. In unterschiedlichen Nuancen erzählen sie Geschichten von Freundschaften, von Geborgenheit – von neu gefundenen Lebensfamilien. Das Buch lässt aber auch in die Kochtöpfe von Müttern und Großmüttern blicken. Aus vielerlei Hinsicht trägt das Buch den Titel „kostbar“ mit Recht.

Radio mit Leichtigkeit hat mit rund einem Dutzend der Autorinnen gesprochen. Die unterhaltsame Sendung ist hier nachzuhören.

https://cba.fro.at/348248

(Link kopieren und im Suchfeld des Internetbrowsers einfügen...)

Neuerscheinung! „kostbar“

2017-07-19 07:25

– ein Buchprojekt der Frauenberatungsstelle Bad Ischl / Projekt Communicare

Freundschaften – entstanden aus dem Projekt Communicare - sind es, die exemplarisch für viele Begegnungen zwischen ÖsterreicherInnen und MigrantInnen stehen und im Buch „kostbar“ dokumentieren sollen, dass Integration und Freundschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft gelingen kann.

Am 27. September 2017 wird „kostbar“ im Rahmen der 20 Jahrfeier der Frauenberatungsstelle präsentiert und erstmals zu erwerben sein.

Teilnehmerinnen des Projektes schenken uns Einblicke in ihre Herzen und in die Kochtöpfe ihrer Mütter und Großmütter. Sie erzählen von Heimweh, vom „Sich - auf – etwas – Neues – einlassen“, von Träumen und Realitäten. In unterschiedlichen Nuancen erzählen sie von Freundschaften, von Geborgenheit – von neu gefundenen Lebensfamilien. Berührende, kostbare Geschichten.

Als Gastgeschenke bringen die Migrantinnen Kochrezepte aus ihren Herkunftsländern mit – von ihren Müttern und Großmüttern aus verschiedenen Küchen dieser Welt. Kochrezepte, die sie in ihren Herzen tragen.

Wir werden mitgenommen auf eine Reise in die Küchen ihrer Kindertage. Anekdoten werden erzählt, Sitten und Gebräuche erklärt. Mütter, Großmütter, Väter, Schwestern und Brüder bekommen ein Gesicht. Und wenn man ganz genau hinhört, kann man die Tränen der armenischen Mama beim Zwiebelschneiden und die Liebe und Sorgfalt mit der manch pakistanische Mutter ihr Gemüse wäscht und putzt, in den Köstlichkeiten, die dann am reichlich gedeckten Tisch stehen, schmecken.

Die Entstehung der Gerichte in den heimischen Kochtöpfen und die Herzlichkeit der Beziehungen zwischen den Frauen wurden von der Fotografin Maga  Bettina Gangl in ihren Fotos festgehalten.  

Die Texte wurden von den Frauen z.T. selbst verfasst oder entstanden in vielen sehr persönlichen und berührenden Gesprächen mit der Projektverantwortlichen der Frauenberatungsstelle Christina Angerer–Schilcher in Rücksprache mit den Erzählerinnen.

Einladung zu Workshops

2017-05-10 06:29

Frauen- und Gleichstellungspolitik betrifft alle Lebensbereiche von Frauen und Männer und ist umso wirksamer, je besser abgestimmt die gesellschaftlich Verantwortlichen vorgehen. Damit eine langfristige Verankerung in der oberösterreichischen Landes- und Regionalpolitik sichergestellt ist, veranstaltet das Frauenreferat des Landes Oberösterreich u.a. im Rahmen der Frauenstrategie 2027 Workshops in den Regionen. Ziel ist es, in einem breiten Beteiligungsprozess für interessierte Frauen und Männern konkrete Ziele und Maßnahmen für eine moderne Frauenpolitik in Oberösterreich bzw. in den Regionen zu erarbeiten. 

Anmeldung:

Aus organisatorischen Gründen ersuchen wir um Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 11. Mai 2017 per E-Mail: frauenimpuls@ooe.gv.at oder telefonisch

unter: 0732/7720-11851. Wir bitten um Mitteilung folgender Daten: Datum und Region sowie Funktion, Titel, Name, Straße, PLZ, Ort, E-Mail.

Es besteht auch die Möglichkeit für eine Kinderbetreuung vor Ort. Auch hier ersuchen wir um Information, ob eine Kinderbetreuung benötigt wird und wie alt das zu betreuende Kind ist.

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des Frauenreferates des Landes OÖ sehr gerne zur Verfügung Tel. (0732/7720-11851).

5 Jahre Communicare - Rückblicke und Ausblicke

2017-03-28 09:43

Christina Angerer-Schilcher im Interview für die Sendung Begegnungswege im Freien Radio Salzkammergut über 5 Jahre Projekt Communicare - Rückblicke und Ausblicke

Link zum Nachhören

Der Beitrag beginnt ca. bei 00:45:00

https://cba.fro.at/336602

Zum Nachlesen!

2017-03-15 11:36

Unser Tätigkeitsbericht 2016 ist da!

Zum Nachlesen und Informieren.

Absage!

2017-03-08 09:48

Der Vortrag von Frau Sopnja Ablinger "Es reicht! Ihnen auch?" am 9. März 2017 muss leider aufgrund Krankheit der Referentin abgesagt werden.

Frauen.Leben.4.0 - "Realitäten in der Arbeitswelt"

2017-03-01 12:00

Frauenabend mit Podiumsdiskussion rund um den Internationalen Frauentag

Dienstag, 7. März 2017, 18.30 Uhr

Festsaal des Schlossmuseums Linz

Schlossberg 1, 4020 Linz

FrauenCard

2017-03-01 08:36

1 x zahlen – 4 x sparen

Wer ab 2017 Mitglied in der Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut wird / bleibt, bekommt auf Wunsch auch die FRAUENcard und genießt damit automatisch auch die Vorteile der Frauenvereine Insel in Scharnstein, den FIB in Gmunden und dem Frauenforum Salzkammergut in Ebensee. Die InhaberInnen dieser Karte erhalten ermäßigte Eintrittspreise bei Veranstaltungen  in allen vier Einrichtungen.

4 Vereine – 1 Ziel

Alle 4 Vereine haben 1 Ziel: ein tragfähiges Netzwerk für Frauen und Mädchen vom Almtal  bis ins Salzkammergut, welches professionelle Beratung bietet und  bereichernden Austausch und lebendige Begegnung ermöglicht.

Wie bekomme ich die FRAUENcard?

SO:

Mitgliedsbeitrag in der Höhe von € 20,00   auf das Konto der Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut einzahlen. IBAN: AT39 2031 4000 0000 1842

Adresse per Mail info@frauensicht.at , per Post – Bahnhofstraße 14, 4820 Bad Ischl  oder per Telefon – 06132 21331 - bekanntgeben. Die FRAUENcard wird zugesandt.

ODER SO:

In der Frauenberatungsstelle persönlich vorbeikommen, Mitgliedsbeitrag einzahlen und FRAUENcard mitnehmen.

Es reicht! Ihnen auch?

2017-02-20 13:43

Einladung zum Vortrag

Es reicht. Ihnen auch?

Gleichstellung zwischen Frauen und Männern erst in 170 Jahren?

 

Sonja Ablinger , Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, ehem. SPÖ – Abgeordnete und SPÖ-Landesfrauenvorsitzende, spricht über Erfolge, Stolpersteine und Stillstand im Kampf um die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern in Österreich.

Donnerstag, 9. März, um 19 Uhr
im Sparkassen-Saal

Sparkassenplatz 1, 4820 Bad Ischl

Eintritt freiwillige Spenden     

Beckenbodentraining - die Kraft von innen

2016-12-06 12:23

 

Die Frauenberatungsstelle bietet ab 9. Februar 2017 einen Kurs für Frauen an, die ihren Beckenboden bewusster wahrnehmen und trainieren möchten.  Als Prävention und/oder bei Beschwerden wie: Rückenschmerzen, schlechte Haltung (Rundrücken, Hohlkreuz…),  Gebärmuttersenkungen, Blasensenkungen, Blasen – und Darmschwäche, vor-während und nach Schwangerschaften, Hämorrhoiden, sexuellen Störungen, Instabilität,……

Kursstart: 9.2., jeweils Do von 18.30 bis 19.30 Uhr , insgesamt 6 Einheiten (aufbauend), Kurskosten: 72,- Euro, Kursleitung: Mag. Birke Müller, zertif. Beckenboden- und Ernährungscoach. ACHTUNG begrenzte Teilnehmerzahl (max. 10 Pers), Anmeldung und Infos unter Tel. 0680/5590493. Benötigt wird: bequeme, dünne und körpernahe Bekleidung, eine Decke.

Interview zum Frauentag im Freien Radio Salzkammergut

2016-03-10 07:38

Im Jahr 1911 wurde in damals noch Österreich-Ungarn der erste Frauentag gefeiert. Was sich seither für Frauen verändert hat – von verbessert bis immer noch in alten Strukturen gefangen – vom Wahlrecht bis zu Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten – darüber sprechen Christina Angerer-Schilcher von der Frauenberatungsstelle in Ischl und Iris Kästel vom Frauenforum Salzkammergut in Ebensee. Aus ihren praktischen Erfahrungen und Betrachtungen über unser aller Zusammenleben ziehen sie Schlüsse darüber wo noch Aufgaben offen sind und was bereits Grund zum Feiern gibt.

 

Das Gespräch zum Nachhören unter

http://www.freiesradio.at/content/der-widerhall-woche-10-5

Zum Nachlesen

2016-03-02 07:52

Einblicke, Zahlren und Fakten der Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut

Zwischen allen Stühlen

2016-03-02 07:24

ZWISCHEN ALLEN STÜHLEN. ZUR AKTUELLEN LAGE
DER FRAUEN.

 

Anlässlich des Internationalen Frauentages findet am Dienstag, 8. März, um 19 Uhr im Sparkassen-Saal in Bad Ischl der Vortrag „Zwischen allen Stühlen. Zur aktuellen Lage der Frauen“  statt.

Der Titel des Vortrags: „Zwischen allen Stühlen“ gibt bereits an, dass die aktuelle Lage der Frauen eines ist: unbequem. Darüber hinaus zeigt er aber auch, dass Frauen heute zwischen mehreren Stühlen nicht zum Sitzen kommen. Die Spannungsfelder, die diese Lage bestimmen sind: Emanzipation, Religion und Politik. Diese sollen im Vortrag beleuchtet werden.

Isolde Charim, derzeit Gastprofessorin am Institut für Politikwissenschaften der Universität Wien, arbeitet als freie Publizistin und Kolumnistin bei der „taz“ und der „Wiener Zeitung“ , sowie als wissenschaftliche Kuratorin am „Kreisky Forum“.

Dieser Vortrag erfolgt auf Einladung von Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammertut, Volkshilfe - Wohnen im Dialog, Katholischer Frauenbewegung und öffentlicher Bibliothek der Pfarre Bad Ischl.

Flagge zeigen

2015-11-30 10:26

Flagge zeigen - Sichtbare Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen!

Die Frauenberatungsstelle setzte am 25. November 2015 gemeinsam mit Vertreter und Vertreterinnen der  Stadtpolitik, Vereinen und Beratungseinrichtungen ein weithin sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Die Fahne von TERRE DES FEMMES „frei leben ohne Gewalt“  wurde vor der Trinkhalle in Bad Ischl gehisst.

Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, ist ein jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen.

Am 25. November 2001 ließ TERRE DES FEMMES zum ersten Mal die Fahnen wehen, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Seither wehen die Fahnen und Banner jedes Jahr! Zahlreiche Frauenbeauftragte, Verbände und Ministerien greifen die Aktion auf und tragen sie weiter.

Frauen.Stärken.Tour 2015

2015-05-26 12:48

Programm

• Moderation: Dr.in Christine Haiden, Chefredakteurin „Welt der Frau“

• Grußworte: Mag.a Doris Hummer, Frauenlandesrätin

• Referentinnen: Barbara Pachl-Eberhart, Prof. Dr.in Martina Leibovici-Mühlberger, Mag.a Dr.in Silvia Dirnberger-Puchner

• Talk mit KooperationspartnerInnen und Zeit zum Meinungsaustausch

• Musikalische Highlights: Daniela Dett, Poxrucker Sisters und Florianer Tanzlgeiga

• Kleine Köstlichkeiten für das leibliche Wohl

Interessante Angebote im Anschluss für einen „Tag für mich“

• Teilnahme kostenlos – Anmeldung erbeten!

 

4. Juli 2015: Musiktheater Linz,

Am Volksgarten 1, 4020 Linz

Referentin: Barbara Pachl-Eberhart: „Mein Leben – was Mut und Freude nährt“

Die Autorin von „vier minus drei“ hat den tragischen Verlust ihrer Familie

unter anderem in Buchform verarbeitet, schreibt weiter Bücher, hält Vorträge und ist Dialogprozessbegleiterin.

Musikalisches Highlight: Daniela Dett, Musicalstar

Anmeldecode A

11. Juli 2015: Kath. Pfarrheim, Bad Ischl,

Auböckplatz 6c, 4820 Bad Ischl

Referentin: Prof. Dr.in Martina Leibovici- Mühlberger: „Gesund statt gestresst - was uns wirklich stärkt“

Dr.in Martina Leibovici-Mühlberger ist Mutter von vier Kindern, praktische Ärztin, Gynäkologin, Ärztin für Psychosomatik,

Psychotherapeutin und Geschäftsführerin der ARGE Erziehungsberatung & Fortbildung.

2013 erschien ihr Buch „Die Burnout Lüge“.

Musikalisches Highlight: Poxrucker Sisters

Anmeldecode B

25. Juli 2015: Hotel Donauschlinge,

Schlögen 2, 4083 Haibach/Donau

Referentin: Mag.a Dr.in Silvia Dirnberger-Puchner, MAS: „Den eigenen Weg finden –und wie wir ihn lustvoll gehen“

Dr.in Silvia Dirnberger-Puchner ist Psychotherapeutin und geschäftsführende Gesellschafterin

bei alphaTeam Systemische Beratung GmbH. Die Autorin und gefragte Vortragende forscht

in den Bereichen Lebensqualität, Krisenbewältigung im Geschlechter unterschied sowie

psychosoziale Gesundheit am Arbeitsplatz.

Musikalisches Highlight: Florianer Tanzlgeiga

Anmeldecode C

 

Wir würden uns freuen, Sie bei der Frauen.Stärken.Tour 2015 begrüßen zu dürfen!

Die Teilnahme ist kostenlos, auch an mehreren Terminen möglich und richtet sich an alle interessierten Frauen.

Bitte melden Sie sich bis spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn mit Name, E-Mail-Adresse und/oder Tel.Nr. sowie dem Anmeldecode

für die Veranstaltung (A, B oder C) an: www.welt-der-frau.at, E-Mail: anmeldung@welt-der-frau.at, Tel.Nr.: 0732/77 00 01-14

 

Bitte leiten Sie diese Einladung an möglichst viele interessierte Damen und Herren weiter!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Das Team des Frauenreferates des Landes Oberösterreich


Frauenreferat des Landes Oberösterreich
Landhausplatz 1
A-4021 Linz
Telefon: +43.732.7720-11285
Fax: +43.732.7720-211621
E-Mail: frauen@ooe.gv.at
Homepage: www.frauenreferat-ooe.at

Zukunftsforum 2015

2015-04-29 06:49

Am 12. und 13. Juni 2015 findet wieder das Zukunftsforum 2015 statt. Veranstaltet vom Büro Landesrätin Maga Doris Hummer, diskutieren hochkarätige Expertinnen wie Birgit Kelle und Angelika Hager über Themen, die Frauen bewegen.

12./13.Juni Hotel Scalaria, St. Wolfgang

Anmeldung unter http://www.reglist24.com/zukunftsforum-2015

Vortragsreihe: Genug vorgesorgt – Was Frauen über ihre Pension wissen sollten

2015-03-23 08:19

Frauen unterbrechen ihren Kindern zuliebe ihre Berufstätigkeit, sind oft teilzeitbeschäftigt, manchmal alleinerziehend oder in Berufen mit geringeren Löhnen tätig. All das hat später Auswirkungen auf ihre Pension. Es ist wichtig, dass Frauen sich rechtzeitig informieren und wissen, welche Folgen ihre Lebensentscheidungen haben. Und was sie vorsorgend selbst tun können. Besuchen Sie daher unsere Veranstaltungen und erhalten Sie dort konkrete Tipps eines Experten der Pensionsversicherung, etwa über das Pensionssplitting bis hin zu steuerlichen Absetzbeträgen. zudem juristische Hinweise einer Expertin zur Absicherung in Ehe und Lebensgemeinschaft.

Eine Veranstaltung von Welt der Frau in Kooperation mit dem Frauenreferat des Landes OÖ auf Initiative von Frauenlandesrätin Mag.a Doris Hummer

  • 8. April 2015:
    Pfarrsaal Bad Ischl
    Auböckplatz 6c, 4820 Bad Ischl
    Anmeldecode B

Andrea Lantschner im Interview zu Wegen aus der Gewalt an Frauen

2015-03-03 09:51

GF.in Andrea Lantschner der Frauenberatungsstelle Bad Ischl im Interview mit Erika Preisel vom Freien Radio Salzkammergut zum Thema "Wege aus der Gewalt an Frauen und die Arbeit der Frauenberatungsstelle". Nachzuhören im Widerhall Archiv des Freien Radio Salzkammergut.

http://www.freiesradio.at/content/der-widerhall-woche-8-4

One Billion rising - Tanzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

2015-03-03 09:30

Am 14. Februar wurde auch heuer wieder gegen Gewalt an Frauen und Mädchen getanzt! GF.in Andrea Lantschner der Frauenberatungsstelle Bad Ischl war bei der Veranstatlung in Gmunden mit dabei.

Gedanken über den Advent

2014-12-15 08:00

Im Herbst 2012 kamen Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Armenien in Bad Ischl an. Viele von ihnen sind mittlerweile tatsächlich in Österreich angekommen – die armenische Familie Hakobyan wartet noch immer.

Sie wartet darauf,  endlich sagen zu können:

„ich bin angekommen“, „ich bin zu Hause“, “ich gehöre dazu“, „ich muss nicht mehr weg“.

Sie warten aufs „endlich - ruhig - schlafen – können“.

 

Aber Freunde hat die Familie gefunden, viele sogar.  Unterstützer und Unterstützerinnen im Kampf um ein Bleiberecht – immer noch nicht ausgestanden, aber es gibt Hoffnung!

Die Ischlerin Maria und die Armenierin Narine – getroffen und gefunden haben sich die beiden über das Projekt Communicare der Frauenberatungsstelle Bad Ischl – verbindet seither eine sehr tiefe Freundschaft.

Narine hat eine neue „Mutti“ gefunden. – Maria vermittelt ihr das Gefühl „ich bin für dich da“. Marias gesamte Familie fühlt sich sehr reich beschenkt und bereichert durch die Freundschaft mit Narine und ihrer Familie. Sie musizieren gemeinsam – vierhändig am Klavier – und gesungen wird auch, mehrstimmig sogar. Sie feiern Feste – auch Weihnachten – miteinander. Maria: „Wir hoffen, ihnen das Gefühl zu geben, in Österreich eine neue Heimat und Freunde gefunden zu haben. Wir hoffen, dass sie spüren können „Wir sind angekommen“.

Notfallkarte der Frauenberatungsstelle

2014-11-20 07:38

Neue Notfallkarte der Frauenberatungsstelle bei Gewalt gegen Frauen

 

Anlässlich der jährlich stattfindenden „16 Tage gegen Gewalt gegen Frauen“ hat die Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut eine „Notfallkarte“ entworfen. Griffbereit und im Visitenkartenformat finden sich darauf die wichtigsten Telefonnummern für Betroffene, Angehörige, Nachbarn, Freunde… im Falle von Gewalt gegen Frauen.

Die Frauenberatungsstelle ist aber auch sonst Anlaufstelle für alle Frauen im Inneren Salzkammergut, die Rat und Unterstützung oder eine psychologische Begleitung im Krisenfall suchen.

Die Notfallkarten liegen öffentlich auf. Einstecken, weiterschenken und im Bedarfsfall einfach anrufen.

Die wichtigsten Tel Nummern:

Frauenberatungsstelle Inners Salzkammergut: mo-do 8.00 - 15.00 Uhr 06132 21331

Frauen Helpline: rund um die Uhr 0800 222555

Frauenhaus Vöcklabruck - im Krisenfall rund um die Uhr: 07672 22722

Rat und Unterstützung für Frauen in Not- und Problemsituationen

2014-10-02 06:39

Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut – Beratung, Soforthilfe, Begleitung

 

Frau A. weiß nicht mehr ein noch aus. Sie hat den Job verloren. Finanziell war es vorher schon eng– aber jetzt ist es eine Katastrophe. Frau A. weiß nicht, wie sie für sich und ihre Kinder den Lebensunterhalt bestreiten soll.

 

Frau B. hat große Probleme mit ihrem Lebensgefährten. Nichts ist mehr so, wie es früher war – aber trennen möchte sie sich nicht, dazu hat sie ihn noch immer viel zu gerne

 

Frau Z. ist müde, sie kann in der Früh nicht mehr aufstehen, alles ist ihr zu viel. Der Haushalt, der Job, die Kinder. Der Arzt sagt ihr, sie hätte eine depressive Verstimmung aufgrund ihrer Überlastung.

 

Frau C. will ihren Job nicht mehr- jeden Tag das Gleiche. Sie will mehr, eine neue Herausforderung – irgendwo wird es doch auch für sie wieder eine neue Berufsperspektive geben.

 

Frau G. ist verzweifelt, ihre Tochter leidet an einer Essstörung.

 

Frau H. will sich trennen. Aber die Sorge um die Finanzierung ihres und das Leben ihrer Kinder bereiten ihr große Sorge und halten sie davon ab, die Scheidung einzureichen. Mit ihrem Einkommen aus ihrer Teilzeitbeschäftigung als Einzelhandelskauffrau kann sie sich nicht vorstellen, für sich und die Kinder den Lebensunterhalt zu bestreiten – schon gar nicht, wie sie eine Wohnung finanzieren soll. Abgesehen davon weiß sie nicht, welche Rechte sie bei einer Scheidung geltend machen kann.

 

Sie alle wenden sich an eine Frauenberatungsstelle.

Die Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut Bahnhofstraße 14, 4820 Bad Ischl hilft und unterstützt! Die Beratungsstelle sieht sich als Anlaufstelle für alle Frauen, die Rat und / oder Unterstützung suchen. Kostenfrei, vertraulich und selbstbestimmt wird nach Lösungswegen gesucht.

 Im Speziellen bietet die Beratungsstelle

  • Psychosoziale Beratung bei Partnerschaftskrisen, Trennungsprozessen, Scheidungsnachwirkungen, Klärung finanzieller (Not-) Situationen, alles rund um Alleinerzieherin, Karenzmenagement, Vermittlung bei Delogierung, Obdachlosigkeit und Mobbing
  • Bildungs- und Berufsberatung
  • Psychologische Beratung in schwierigen Lebenssituationen und gesundheitspsychologische Beratung
  • Beratung bei Gewalt gegen Frauen
  • Hilfestellung in Rechtsfragen und juristische Beratung auf Anfrage

 

Bei Problemen, die die Kapazitäten der Beratungsstelle übersteigen, wird an spezifische Einrichtungen weitervermittelt.

Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle sind Mo – Do von 9.00 – 12.00 und 13.00 – 15.00 für sie erreichbar.

Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut, Bahnhofstraße 14, 4820 Bad Ischl, 06132 21331

 

Caffe italiano

2014-09-29 07:21

Caffè italiano

Die „echte“ Italienerin Mag. Cristiana Campanile bietet über die Frauenberatungsstelle Bad Ischl einen Italienisch Konversationskurs im Sozial- und Beratungszentrum an. Bei einem Espresso werden an zehn Vormittagen Italienischkenntnisse aufgefrischt und in der Konversation über Kultur, Land und Leute gefestigt. Start am Dienstag 07. Oktober um 9:00 Uhr. Kosten-Info und Anmeldung unter Tel. 0664/20 650 83.

Jahrestätigkeitsbericht 2013

2014-04-30 07:21

Unser druckfrischer Tätigkeitsbericht zum Nachlesen!

Wir sind Frauenservicestelle

2014-04-23 08:40

Verleihung "Frauenservicestelle"
durch die Frauenministerin Heinisch-Hosek


3.427 Frauen und Mädchen aus der Region Inneres Salzkammergut konnten in den letzten 16 Jahren   12.500 Beratungen in Anspruch nehmen.
Die Anstrengungen der Geschäftsführerin der Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut Andrea Lantschner und ihrer Mitarbeiterinnen haben sich gelohnt: 2013 erfolgte nach langen Bemühungen die Anerkennung als Frauenservicestelle durch Frauenministerin- eine Anerkennung, die als besonderes Qualitätssiegel auf dem Beratungssektor gilt. „Ich bin wirklich sehr erleichtert! Damit ist eine Basissicherung für die Beratungsstelle auf drei Jahre gewährleistet. Es konnte ein weiteres Beschäftigungsverhältnis gesichert werden und die Frauenberatungsstelle steht nun mit 4 Teilzeitmitarbeiterinnen den Frauen und Mädchen in unserer Region mit Rat und Unterstützung zur Verfügung“, so die Geschäftsführerin der Frauenberatungsstelle.
Wie sehr die Frauenberatungsstelle im Inneren Salzkammergut gebraucht wird, lässt sich durch unsere Zahlen überzeugend belegen.
„2013 haben 273 Mädchen und Frauen das Angebot der Beratungsstelle mit 1.287 Beratungen in Anspruch genommen. Pro Öffnungstag fanden 7 Beratungen statt“
„Uns ist es ein Anliegen für Frauen und Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund im Inneren Salzkammergut eine Anlaufstelle zu sein,“ so Lantschner. „Unser Angebot ist breit aufgestellt und reicht von Psychosozialer Beratung bei Partnerschaftskrisen, Scheidung und Trennung, Unterstützung bei finanziellen (Not)situationen, Beratung von Alleinerzieherinnen über die psychologische und gesundheitspsychologische Beratung - Ziele sind hierbei die psychische Stabilisierung, die Förderung der psychischen Gesundheit und die Verbesserung der gegenwärtigen Lebenssituation -, über die Bildungs- und Berufsberatung, in der Mädchen und Frauen Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und/oder Laufbahnberatung erhalten, bis zu Hilfestellungen in Rechtsfragen und juristischer Beratung auf Anfrage.“ Darüber hinaus bietet die Frauenberatungsstelle Beratung bei körperlicher oder seelischer Gewalt an.

Einzige Frauennotwohnung im Bezirk
Die Frauenberatungsstelle betreibt im Bezirk die einzige  Übergangswohnung für von Gewalt bedrohte Frauen. „Seit Bestehen wurde die Wohnung von 38 Frauen samt 48 Kindern an 2575 Belegungstagen genutzt.
 Die Frauen finden bei uns einen geschützten Raum, um in Ruhe und mit professioneller Begleitung selbstbestimmt Schritte in die Zukunft zu planen. Wir bieten Hilfe und Beratung zur Stabilisierung, begleiten bei der Entwicklung neuer Lebensperspektiven und bei der Aufarbeitung von Gewalterfahrungen,“ so  Lantschner.

Armutsgefährdung –working poor
„Armut und soziale Ausgrenzung trifft immer häufiger Frauen, denen es trotz Erwerbstätigkeit kaum gelingt, ihr Einkommen über die Schwelle der Armutsgefährdung zu heben. Zunehmende atypische und prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind  Ursachen für Armut trotz Erwerbstätigkeit.“
 „Im Beratungsbereich Armut und Existenzsicherung  haben wir im letzten Jahr immer wieder auf die Großzügigkeit ortsansässiger Institutionen und Vereine zurückgreifen können, die unsere Frauen in finanziellen Notlagen unbürokratisch und tatkräftig unterstützt haben. So konnten im vergangenen Jahr    existenzsichernde Maßnahmen in der Höhe von  9000 €uro lukriert werden.“ schildert Lantschner. „Ein großer Dank an dieser Stelle den  Lions Bad Ischl für die unbürokratische und wirkungsvolle Unterstützung. Vielen Dank auch an die anderen SpendengeberInnen die gesondert in unserem Jahrestätigkeitsbericht 2013 angeführt sind. Zu finden demnächst auf unserer Homepage www.frauensicht.at

Brauchtum teilen - Zuagroaste verzieren Liabstattherzen

2014-04-02 12:24

Brauchtum teilen – „Zuagroaste“ verzieren Liabstattherzen

Ganz besondere Liabstattherzen fabrizierten die Teilnehmerinnen des Projekt Communicare der Frauenberatungsstelle Bad Ischl. Wunderschöne Schriftzeichen in Farsi und Urdu aber auch in rumänischer, spanischer, kroatischer und deutscher Sprache zieren diese interkulturellen Liabstattherzen.
Communicare heißt teilen, mitteilen, sich etwas gemeinsam machen. Zuallererst ist das einmal die Sprache. Das Projekt Communicare schafft die Möglichkeit, über Gesprächspartnerinnenschaften zwischen Österreicherinnen und Migrantinnen Deutschkenntnisse zu verbessern und Kontakte zu knüpfen. Doch es geht auch darum, sich in den monatlichen Treffen aller Teilnehmerinnen gegenseitig kennen zu lernen, sich auszutauschen und auch Traditionen, Religionen und Bräuche den anderen mitzuteilen und sie daran Teil haben lassen. So erweitern Erzählungen über die Hadsch nach Mekka einer Teilnehmerin oder Filme über das Leben Mohammeds den Erfahrungshorizont der hier Geborenen. Beim letzten Treffen beschäftigten sich die rund 20 Teilnehmerinnen mit dem Brauch der Liabstattherzen im Salzkammergut und verzierten in ihren Sprachen Herzen für ihre Liebsten.

Hilfe für Angehörige bei Essstörungen

2014-03-13 11:46

Was tun bei Essstörungen?
Die Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut informiert

Am 6. März veranstaltete die Frauenberatungsstelle Bad Ischl einen Informationsabend zum Thema Essstörungen für Betroffene und Angehörige.
„Ein intensiver Abend“, so die Vortragende, Mag.a Martina Schweiger, Klinische- und Gesundheitspsychologin in der Frauenberatungsstelle Bad Ischl.
Schweiger informierte in ihrem Vortrag ausführlich über den Umgang mit Essstörungen, auch darüber, was präventiv dagegen unternommen werden kann.

Eltern können das Risiko eines Ausbruchs einer Essstörung verringern
Mag.a Schweiger: „Wichtig ist mir zu betonen, dass die Eltern im Vorfeld sehr viel dazu beitragen können, das Risiko eines Ausbruchs einer Essstörung zu verringern! Als Vorbeugung ist es beispielsweise von großer Bedeutung, dass die Eltern ein gesundes Essverhalten vorleben. Das Einhalten von regelmäßigen Mahlzeiten und das Vermeiden von latenten Diäten können hierbei als wichtige Aspekte genannt werden.“  Es ist überdies wissenschaftlich bewiesen, dass Diäten das Auftreten von Essstörungen begünstigen können - das andauernde gedankliche Beschäftigen mit Essen und Nicht-Essen kann hierbei ihren Anfang nehmen. 
Einer der wichtigsten Aspekte zur Prävention bei Kindern ist allerdings die Stärkung des Selbstwertgefühls, Stärken aufzubauen, Fähigkeiten und Eigenschaften zu loben und dem Kind Mut zu machen zu sich selbst zu stehen. „Auch das Sprechen über Gefühle, das Thematisieren von Konflikten und das Setzen von Grenzen sind wertvolles „Handwerkszeug“ im Elternhaus zur Vorbeugung gegen Essstörungen.“

Was tun, wenn die Essstörung bereits ausgebrochen ist?
Wenn Eltern jedoch den Verdacht haben, dass bei ihrem Kind eine Essstörung vorliegt, ist es wichtig diese Wahrnehmung offen auszusprechen und hierbei eine einfühlsame, aber sachliche und klare Haltung beizubehalten.
„Zeigen Sie offen Ihre Sorge, sprechen Sie über Ihre Gefühle -  der wertschätzende Umgang ist im Zuge dessen sehr wichtig. Haben Sie Geduld wenn der/ die Betroffene sich die Essstörung anfangs nicht eingesteht.“ so Martina Schweiger.
Wenn der Verdacht bestätig ist, bieten Sie Unterstützung an bzw. klären über professionelle Unterstützung auf. Es ist von hoher Wichtigkeit die Essstörung nicht zu bagatellisieren.
 „Für Betroffene und Angehörige ist der Leidensdruck enorm! Doch wenn man professionelle Unterstützung annimmt, findet man wieder zu einem normalen und genussvollem Essverhalten zurück“, so Mag.a Schweiger.
 Diese Unterstützung findet man bei Klinischen- und GesundheitspsychologInnen, Psychotherapeutinnen oder in Psychosomatischen Kliniken.

Communciare verbindet "Dosige" und "Zuagroaste"

2014-02-26 12:01

„Man sieht nur mit dem Herzen gut“ (Antoine de Saint-Exupery)
Projekt Communicare verbindet „Dasige“ und „Zuagroaste“

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Frauen von hier und anderswo in Gesprächspaaren zusammenzubringen und die „Zuagroaste“ beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen. Die Idee dahinter ist, Grenzen abzubauen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Bekanntschaften über kulturelle Grenzen hinweg zu finden.

Die Erfahrung, mit dem Herzen gut zu sehen, machen Elif und Susanne, zwei Frauen aus dem Inneren Salzkammergut. Seit über einem Jahr verbindet die beiden Frauen eine Freundschaft. Kennengelernt haben sich die „Dasige“ und die „Zuagroaste“ über das Projekt Communicare der Frauenberatungsstelle Bad Ischl.
Als Susanne vom Projekt Communicare erfährt, ist sie sofort dabei. Warum? „Ich bin in meinem Leben viel gereist – eine der schönsten und prägendsten Erfahrungen, die ich dabei machen durfte, ist die enorme Gastfreundschaft, die mir entgegengebracht wurde. Davon möchte ich gerne etwas zurückgeben.“
Projektleiterin Christina Angerer–Schilcher aus der Frauenberatungsstelle macht die beiden Frauen miteinander bekannt – und sofort ist große Sympathie zu spüren. Nach ein paar gemeinsamen Treffen gerät das Deutschlernen immer mehr in den Hintergrund – Alltäglichkeiten sind es, die viel interessanter sind, Gespräche über Elifs Tochter Derya, Elifs Lebensgeschichte… Elif findet in Susanne eine aufmerksame und mitfühlende Zuhörerin und übt – ganz nebenbei – den Gebrauch der deutschen Sprache.
Elifs Tochter Derya ist neugierig auf diese Frau, von der ihre Mutter so schwärmt – sie möchte auch gerne dabei sein, wenn sie sich treffen. Von da an sind sie also zu dritt und Derya hat ihren festen Platz in dieser Freundschaft.
Elif ist glücklich, Susanne getroffen zu haben. Weit weg von der Heimat und ihrer Familie trifft sie eine Frau, die sie versteht, ihr Respekt, Wertschätzung und Herzlichkeit entgegenbringt und sie macht Susanne ein großes Kompliment: „Wenn ich dich anschaue, dann ist es, als würde ich meine Familie sehen.“ Susanne hingegen schwärmt von Elifs Kochkünsten, der großen Herzlichkeit und Dankbarkeit, die sie mit Elif erlebt und sie bewundert Elif: „Fern der Heimat ist sie eine sehr mutige Frau, trotz kulturell und sprachlich bedingter Schwierigkeiten übernimmt diese alleinerziehende Mutter für sich und ihre Tochter sehr viel Verantwortung und meistert ihr Leben hier im Salzkammergut nach bestem Wissen und Gewissen. Und noch etwas fällt mir auf: Hier bei uns beschweren sich so viele Menschen oft den ganzen Tag über irgendwelche Unannehmlichkeiten – Elif ist wirklich nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen – aber sie habe ich noch nie jammern gehört – sie nimmt das Leben wie es ist und das schätze ich sehr an ihr!“
Elif meint: „Das Projekt Communciare ist wirklich eine nette Abwechslung in meinem Leben – ein Tag an dem ich Susanne getroffen habe, war ein guter Tag! Kulturelle Herkunft ist völlig egal – Menschen sind Menschen! Wichtig ist ein gutes Herz!“

Elif und Susanne sind eines von derzeit 12 Gesprächspaaren, die sich regelmäßig zum Lernen und Plaudern treffen. Neben den individuellen Treffen der einzelnen Paare haben die Projektteilnehmerinnen einmal im Monat die Möglichkeit zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Diese Treffen im Sozialzentrum sind sehr gut besucht.

Kostenlose App & Plattform

2013-11-06 08:17

Neu: Kostenlose App und Web-Plattform www.kinderkompass-ooe.at

Erstmals gibt es in Oberösterreich eine kostenlose App, die einen tagesaktuellen Überblick über die Vielfalt der institutionellen UND flexiblen Kinderbetreuungsangebote auf jedem mobilen Endgerät (Smartphone, Tablet) bietet. Darüber hinaus findet man sämtliche Informationen auch online auf der neuen Webplattform www.kinderkompass-ooe.at Ziel der neuen App und Plattform ist, Eltern und Familien schnell Informationen zur Verfügung zu stellen. Der rasche Zugriff auf Betreuungsmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung bzw. in der eigenen Region hilft, die Kinderbetreuung langfristig und insbesondere auch in Notfallsituationen zufriedenstellend zu regeln.

Mehrwert: tagesaktueller und umfassender Überblick

Der große Mehrwert ist eindeutig die tagesaktuelle Übersicht über alle bekannten Kinderbetreuungsangebote in Oberösterreich: Neben den institutionellen Angeboten wie Krabbelstuben, Kindergärten, Horten und schulischer Nachmittagsbetreuung wird ein Überblick über sämtliche flexible Betreuungsmöglichkeiten wie Tagesmütter/-väter, Oma-/Opadienste, Betreuung für kranke Kinder, Babysitterbörse, Aupair, stundenweise Kinderbetreuung und Sommerbetreuung geboten. So erhalten die oberösterreichischen Eltern Informationen, wie sie auch abseits der regulären Öffnungszeiten ihre Kinderbetreuung sichern können.

KOMPASS.Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere

Die Idee für den Kinderkompass ist im "KOMPASS.Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere" entstanden und wurde unter Projektleitung des Frauenreferates des Landes OÖ entwickelt. Eine enge Zusammenarbeit in der Umsetzung gab es mit der Direktion Bildung und Gesellschaft, den Abteilungen Geoinformation und Liegenschaft sowie Informationstechnologie des Landes Oberösterreich. Die Inhalte der neuen App sind in der KOMPASS-Website integriert, welche so die Funktion einer Drehscheibe erfüllt und eine Vielzahl an weiteren, nützlichen Information beinhaltet. "KOMPASS.Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere" wird seit 2011 im Netzwerk Humanressourcen auf Initiative von Frauen-Landesrätin Mag.a Doris Hummer, im Auftrag des Frauenreferates und in Kooperation mit WK OÖ, IV OÖ und AK OÖ umgesetzt.

Fremde Heimat Salzkammergut

2013-10-16 07:23

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde (Karl Valentin)

Damit die Fremde zur Heimat wird, braucht es Freunde, soziale Kontakte und das Entdecken von Schönheiten der neuen Heimat.

Seit 1,5 Jahren bemüht sich das Projekt Communicare der Frauenberatungsstelle Bad Ischl darum, dass sich Frauen, die aus der Fremde kommen, durch die Gesprächspartnerschaft mit Frauen aus dem Salzkammergut nicht mehr so fremd fühlen. Durch die gemeinsame Aufgabe des Deutschlehrens und –lernens soll eine neue Art von Beziehung zwischen Österreicherinnen und Migrantinnen entstehen und diese vertrauter miteinander werden lassen.

Monatlich treffen sich alle Frauen gemeinsam, um sich in größerer Runde auszutauschen und sich kennen zu lernen.

Um „die Fremde“ noch ein wenig vertrauter zu machen, machten sich 17 Frauen und Kinder vergangenen Samstag auf Entdeckungsreise in die Natur des Salzkammerguts. Fremd ist es den Frauen, sich auf den Weg zu machen, Wanderschuhe zu tragen und die gewohnte Stadt und Wohnung hinter sich zu lassen. Warum ist das nur so? Fragen ergeben sich, die Suche nach Antworten bringt einander ins Gespräch und plötzlich unterhalten sich eine junge Frau mit türkischen Wurzeln und die hierher geflohene  Pensionistin aus Tadschikistan über türkische Liebesfilme.

Das Wetter hält einigermaßen, Picknick auf der Seewiese beim Altausseersee, Blick auf den Dachstein – „Ach“ sagt eine Frau – „gehört hab ich schon viel davon, das ist er also…Hier ist es so schön, da muss ich mit meinem Mann einmal herkommen“

Ein gelungener Ausflug, Wiederholung folgt bestimmt.

Wer Interesse an einer interkulturellen Gesprächspartnerinnenschaft hat meldet sich in der Frauenberatungsstelle Bad Ischl, Bahnhofstraße 14, Christina Angerer – Schilcher, 0650 3150168

Aktuelle Presseberichte

2013-10-01 07:23

Interkulturelle Begegnung, Bunt statt fad, StaTtfest, Caffe Italiano - hier finden Sie die aktuellen Frauensicht Pressemeldungen.

Zukunftsforum Oberösterreich

2013-04-30 13:47

Termin: 24. und 25. Mai 2013
Ort: Scalaria, St. Wolfgang am Wolfgangsee

Das dritte Zukunftsforum "Frauen gestalten Zukunft" von Frauenlandesrätin Mag. Doris Hummer und dem Frauenreferat des Landes  findet am 24. und 25. Mai 2013  in St. Wolfgang statt und steht heuer unter dem Motto "Das Frauen-Mutprogramm". Auch in diesem Jahr ist es wieder gelungen hochkarätige Referentinnen und Referenten zu unterschiedlichen Themen einzuladen, um gemeinsam über die Herausforderungen in den Frauenlebenswelten zu diskutieren und weitere konkrete Vorschläge für die Frauenpolitik in Oberösterreich abzuleiten.

Quelle / Weiterlesen ...

Landtagsabgeordnete zu Besuch

2013-04-30 13:19

Einen Besuch in Bad Ischl nutzte die SP-Landtagsabgeordnete Roswitha Bauer dafür, sich über die Arbeit von Sozialeinrichtungen vor Ort ein Bild zu machen und mit Betroffenen Gespräche zu suchen.

Die Landtagsabgeordnete Roswitha Bauer besuchte in Begleitung von Stadträtin Heidemaria Stögner und Stadtrat Thomas Loidl die Tageseinrichtung M3 und die Wohneinrichtung Kolibri des Arbeiter-Samariterbundes in Ebensee. Anschließend stand der Besuch des Sozialzentrums in Bad Ischl auf dem Programm, das die Tagesmütter, die Frauenberatungsstelle, die Geschäftsstelle der Volkshilfe, die Schuldnerberatung, die Jugendassistenz der Volkshilfe, das Hospiz sowie die Wohnungslosenhilfe Mosaik beherbergt.

Das Sozialzentrum in der Bahnhofstrasse ist die einzige Einrichtung in Oberösterreich, in der vergleichbare soziale Angebote unter einem Dach untergebracht sind. Roswitha Bauer konnte sich im Gespräch mit den Vertreterinnen der Angebote ein Bild über die hervorragende Vernetzungsarbeit, die hier geleistet wird, machen.

1. Geburtstag

2013-04-30 13:13

Artikel downloaden:

Cafe Italiano

2013-04-30 13:13

Jeden Dienstag von 9:00-10.30 Uhr im Sozialzentrum. Einstieg jederzeit möglich.

One Billion Rising

2013-02-18 14:23

Mehr als Einhundert kamen am Valentinstag nach Gmunden und tanzten unter dem Motto “One Billion Rising” für den Weltfrieden. Auf der ganzen Welt kamen Menschen zusammen, um gemeinsam deutlich zu machen: Gewalt an Frauen und Mädchen muss ein Ende haben! Auch Gmunden machte mit.

Zwei Frauen aus dem Salzkammergut haben die weltweite Bewegung One Billion Rising nach Gmunden gebracht: Ulrike Feichtinger (Gmunden) und Eva-Maria Grossmayer-Gurney (Altmünster) haben auf Facebook bereits viele Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden, die gemeinsam am Rathausplatz tanzten.

VIDEO SALZI TV

Hinweis: Leider hast Du den Flash Player nicht oder nur eine veraltete Version installiert. Dieser wird zum Betrachten der Medien benötigt. Flash Player herunterladen

One billion rising in Gmunden – Tanzen für den Weltfrieden


Quelle / Foto / Video: © Salzi.at

Tag gegen Gewalt an Frauen

2012-11-23 09:00

tl_files/frauensicht/bilder/upload/wiederhall.pngDer Widerhall - FRS Infomagazin
Genre/Stil: FRS Infomagazin
zu hören im FRS at:

  • Dienstag 18:00-18:30
  • Mittwoch 10:00-10:30
  • Donnerstag 17:05-17:35

Der Widerhall berichtet wöchentlich in Form von Interviews, Features, Reportagen, Meinungsumfragen und Studiodiskussionen über regionale sowie überregionale Themen.

Asylwerber in Bad Ischl

Seit dem oberösterreichischen Asylgipfel am 5. November ist bekannt, dass Oberösterreich 
bis Ende des Monats 300 zusätzliche Asylwerber aufnehmen wird. Notwendig macht diese zusätzliche Unterbringung, die derzeit steigenden Flüchtlingsströme aus den akuten Krisenregionen. OÖ erfüllt damit, so wie die anderen Bundesländer auch seine Betreuungs- und Aufnahmequoten.Vier Familien werden auch in Bad Ischl untergebracht, genaueres von Bgm. Hannes Heide. 

Frauenberatungsstelle Bad Ischl
Der 25. November wird als Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen jährlich zur Bekämpfung jeder Form von Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen begangen. Ein Thema, das auch nicht vor dem Salzkammergut Halt macht. Zwei Frauen sprechen darüber, wo und wie Gewaltspiralen entstehen können - und welche Wege heraus führen.

Auswege aus der Gewalt 
Radiotalk mit der GFin der Frauenberatungsstelle Andrea Lantschner und einer Betroffenen im Freien Radio Salzkammergut - Link zum Nachhören:
http://www.freiesradio.at/content/der-widerhall-woche-47-2

Andrea Lantschner
Frauenberatungsstelle Bad Ischl

Bahnhofstraße 14
Tel. 06132-21331

www.frauensicht.at

15 Jahrfeier - Presseberichte

2012-10-15 19:40


Auf Einladung der Frauenberatungsstelle Bad Ischl tagten 45 Geschäftsführerinnen von Frauenberatungsstellen aus allen neun Bundesländern. Das Netzwerk  ist ein Zusammenschluss von 53 Frauen- und Mädchenberatungsstellen. Ziel ist es, frauenpolitische Arbeit zu forcieren.

Weitere Presseberichte zur 15 Jahr Feier finden Sie hier:

15 Jahre Frauenberatung

2012-07-24 13:48

Frauen mit Durchblick den können Sie haben!

15 Jahre zuhören, 15 Jahre Klarheit schaffen, 15 Jahre Wege aufzeigen, 15 Jahre an der Seite von Frauen, 15 Jahre einstehen für Frauenanliegen, 15 Jahre Frauenprojektarbeit, 15 Jahre Frauennotwohnung, 15 Jahre Förderung durch unsere Fördergeberinnen.

Einladung: 15 Jahre Frauenberatung

Freitag, 28. September 2012
Beginn: 12:30 / 13:00
Sozial- und Beratungszentrum
Bahnhofstraße 14
4820 Bad Ischl 

Netzwerktreffen

2012-05-02 11:44

Dachverband österreichischer Frauenberatungsstellen tagte in Bad Ischl

Auf Einladung der Frauenberatungsstelle Bad Ischl tagten 45 Geschäftsführerinnen  von Frauenberatungsstellen aus allen neun Bundesländern. Das Netzwerk  ist ein Zusammenschluss von 53 Frauen- und Mädchenberatungsstellen. Ziel ist es, frauenpolitische Arbeit zu forcieren.

Die Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut ist seit 2005 Mitglied,  Das Netzwerk ist ein Qualitätssiegel für Beratung von Frauen und Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund. Die Mitgliedschaft ist ein starkes Frauenbündnis auf deren Ebene wir frauenpolitisch Zukunft gestalten und Frauenanliegen öffentlich machen  können, so die Geschäftsführerin Andrea Lantschner.

Frauenberatung in Bad Ischl

Ein wichtiges und notwendiges Basiswissen frauenparteilicher Beratung liegt im Erkennen von Zusammenhängen und Wechselwirkungen von materiellen, sozialen und psychischen Bedingungen, denen Frauen oft ausgesetzt sind.  Wir stärken Frauen in ihren ganz persönlichen Ressourcen und begleiten im Prozess um Neuorientierung. Handlungsspielräume erweitern und in der individuellen Lebensplanung  stärken sind grundlegende Voraussetzungen in der Beratung von Frauen.

2011 konnten wir  222 Frauen und Mädchen aus unserer Region  mit Rat und Unterstützung zur Seite stehen. 1100 Beratungen zu vielfältigen Beratungshintergründen wurden geführt. Neben Beziehungs- und Partnerschaftsproblemen, Trennung- und Scheidungsabsichten galten auch Psychische Probleme im Krisenkontext  und Belange von Alleinerzieherinnen sowie Scheidungsnachwirkungen als oftmalige Thematiken. Die einzige Frauennotwohnung im Bezirk, die ausschließlich Frauen die von Gewalt bedroht sind zur Verfügung steht , ist regional ein wichtiges und einzigartiges Angebot und setzt viel  Engagement und sensiblen Umgang  von Seiten der Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle voraus.

Projektstart Communicare

2012-03-07 12:50

Buntheit statt Einheitsbrei!

Miteinander reden, sich austauschen, Gemeinsamkeiten feststellen und eine andere - fremdere Kultur kennen und vielleicht verstehen lernen - das verspricht ein neues Projekt der Frauenberatungsstelle Bad Ischl.

Anlässlich des 101. Internationalen Frauentages wird ein zusätzlicher Schwerpunkt in der Beratungsstelle gestartet. COMMUNICARE heißt das Projekt, welches das Miteinander Reden in den Vordergrund stellt.

Miteinander reden können ist ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Lebens – und es bedeutet ein Gegenüber zu haben, mit dem man reden kann.

In COMMUNICARE haben Österreicherinnen und Migrantinnen in Patinnenschaften die Gelegenheit über eine gemeinsame Aufgabe miteinander in Kontakt zu treten und in Kontakt zu bleiben. Die gemeinsame Aufgabe besteht darin, möglichst viel miteinander Deutsch zu reden.

Diese Patinnenschaften haben aber nicht nur den vordergründigen Aspekt des Deutschlernens, sondern bieten auch die Gelegenheit, eine Frau eines anderen Kulturkreises kennen zu lernen, sich gegenseitig auszutauschen und die jeweils andere – fremdere – Lebensart kennen und vielleicht auch verstehen zu lernen. Frauen - jede mit ihrer einzigartigen Lebens- und Kulturgeschichte- haben Gemeinsamkeiten im Frausein. Dieses Verbindende über Kulturgrenzen hinweg gilt es (wieder)zu finden, mit fremden Menschen vertrauter zu werden und festzustellen, dass diese Welt der Vielfältigkeit, Gegensätzlichkeit und Buntheit doch auch wieder nur eine - nämlich unsere Welt ist.

Für alle Frauen, die Interesse und Zeit haben, soll dieses Projekt Drehscheibe sein. Patinnen und Migrantinnen können sich in der Frauenberatungsstelle melden, werden nach Kennenlern Gesprächen miteinander in Kontakt gebracht und finden in der Projektleiterin Christina Angerer - Schilcher  eine Ansprechperson und Begleiterin während der Zeit der Patinnenschaft. Diese sollen für 10 Wochen bestehen. Weiterführende Kontakte sind wünschenswert aber keine Bedingung. In regelmäßig stattfindenden Teamtreffen sollen sich die Patinnen und Migrantinnen über ihre Erfahrungen austauschen und evtl. Probleme oder Schwierigkeiten besprechen können.

Für alle Interessierten: 
COMMUNICARE – Bildungspatenschaft zur Förderung der deutschen Sprache und des interkulturellen Austauschen zwischen Frauen ein Projekt der Frauenberatungsstelle Bad Ischl

Kontakt: Christina Angerer – Schilcher
Tel.: 06132 21331 e-mail: christina.angerer@frauensicht.at

Hier geht's zum "FREIES RADIO SALZKAMMERGUT" Beitrag
http://www.freiesradio.at/content/der-widerhall-woche-10-2

Tätigkeitsbericht 2011

2012-02-21 16:04

Unser aktueller Tätigkeitsbericht und Pressespiegel für 2011 ist online. Durch einen Klick auf die folgenden Links können diese als PDF Datei heruntergeladen werden:

frei leben ohne GEWALT

2011-11-18 07:31

BAD ISCHL. Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen ist ein Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und jeder Form von Gewalt gegenüber Frauen.

Weltweit wird der Tag genutzt, um die internationale Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Jedes Jahr organisieren Frauen- und Menschenrechtsorganisationen zum 25. November Veranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert wird und die  Stärkung von Frauenrechten zum Ziel haben. Gewalt gegen Frauen betrifft alle sozialen Schichten und hat viele Gesichter. Trotz wichtiger Errungenschaften im Opferschutz und gesellschaftlicher Veränderungen ist das Ausmaß der Gewalt gegen Frauen und Kinder jedoch nicht geringer worden.

Die Ischler Frauenberatungsstelle und das Integrationsbüro Bad Ischl zeigen im Rahmen des Aktionstages  am 24. November um 16 Uhr den Film AUSWEGE im Sozial- und Beratungszentrum. 

Die Hauptfiguren Claudia, Margit und Sladjana sind drei sehr unterschiedliche Frauen, die eins gemeinsam haben: Sie leben in Gewaltbeziehungen.  

Im Anschluss  wird zur  Ausstellungseröffnung  „BILDER GEGEN GEWALT“ der Fotokünstlerin und Kunststudentin  Bettina Gangl geladen. 

In meiner Arbeit  versuche ich die Verletzlichkeit aber auch die Stärke  der weiblichen Seele  sichtbar zu machen. Die Scherben und Risse im Glas, welches als Verbindungsglied oder Trennwand von erlebter oder fiktiver  Gewalt sichtbar werden soll, ermöglicht Ausstellungsbesucherinnen einen ganz persönlichen, intimen Zugang. Eine spannende Auseinandersetzung mit dem eigenen Spiegelbild möchte im letzten Bild der Ausstellung herausfordern, so die Fotokünstlerin.Mit der Hissung der Fahne „frei leben ohne Gewalt“, am 25. November stellt sich  auch die Stadtpolitik erneut in den Dienst dieser Kampagne. 

Besuch Nationalratspräsidentin

2011-07-01 07:48

Die Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut freute sich über den Besuch von Frau Nationalratspräsidentin Barbara Prammer.

Frauenministerin zu Gast

2011-06-20 08:14

Einen Abstecher ins Salzkammergut unternahm Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Immerhin leitet seit fast zwei Jahren die gebürtige Bad Ischlerin Andrea Mautz, Tochter von Gymnasialdirektor Günther Mautz, unter Heinisch-Hosek das SP-Frauensekretariat. Die Ministerin stellte sich in der Frauenberatungstelle im Sozialzentrum Bad Ischl über deren regionale Arbeit und besuchte die Salinen Austria in Ebensee.

Interessantes zum Thema:
Widerhall Woche 21 - Radiointerview Frauenministerin - hier klicken

fahrgemeinsam.at

2011-06-09 14:05

Fahrgemeinschaften jetzt auch im Salzkammergut. Gemeinsam Umwelt schonen, Zeit und Kosten sparen!


fahrgemeinsam.at hilft Arbeitsplätze durch Bildung von Fahrgemeinschaften erreichbar zu machen: Nicht immer steht ein eigener PKW oder geeignetes öffentliches Verkehrsmittel zur Verfügung. 

Hier finden sie neue Lösungen. fahrgemeinsam.at ist eine Mitfahrbörse im Internet. Mitfahrgelegenheiten und Mitfahrwünsche können angeboten und nachgefragt werden. Die Vermittlung der Fahrgemeinschaft ist kostenfrei. fahrgemeinsam.at steht für Umweltschutz, Kostenersparnis und Effizienz. 

Caramel

2011-06-02 14:45

Auf der Suche nach einem kleinen Stück vom großen Glück….

Die Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut und das Integrationsbüro der Volkhilfe Bad Ischl laden anlässlich des 1oo Internationalen Frauentags ein, sich mit fünf Frauen in den Libanon der Gegenwart zu begeben. Der Film „Caramel“ von Nadine Labaki (auch in der Hauptrolle zu sehen) beleuchtet die Geschichte von fünf Frauen, die sich in ihrem Mikrokosmos – einem Schönheitssalon – fernab vom Zugriff der Männer – immer wieder treffen, sich ihre tiefsten Geheimnisse anvertrauen und füreinander da sind. Jede versucht auf ihre Weise ein Stück Lebensglück zu erlangen  - und es sieht gar nicht so schlecht für sie aus…..

In unserer Arbeit als Beraterinnen merken wir immer, wie wichtig es für Frauen - besonders in schwierigen Lebenssituationen - ist, eine gute, eine beste Freundin zu haben. Diese „Freundin – Netzwerke“ fangen auf, bestärken, trösten und lassen nicht alleine.

Der internationale Frauentag 2011 bietet wieder Anlass, diese im privaten Bereich gelebte Soldarität in die Öffentlichkeit zu tragen und für ein weiteres kleines Stück vom großen Glück in Österreich und auf der Welt einzutreten.

Die Forderungen sind z.T. seit 100 Jahren die gleichen – noch immer ist die zentrale Forderung von gleichem Lohn für gleiche Arbeit in Österreich nicht Standard – im Gegenteil verdienen Frauen EU – weit im Durchnschnitt 17,6% weniger als Männer.

Allerdings rangiert Österreich EU – weit an vorletzter Stelle knapp hinter Estland mit 30,3 % (vgl. diestandard.at, 10. März 2010) Doch nicht nur finanzielle Schlechterstellungen bewegen die Frauen des 21. Jahrhunderts – so gingen vor kurzem in Italien 1000e Frauen, Kinder und Männer auf die Straße und machten „mobil gegen ihre vermeintliche Bestimmung, nur hübsch aussehen zu dürfen und sich ansonsten um die Familie zu kümmern.“  (diestandard.at 9.2.2011)….

Und Ägypten – die Sensation der letzten Wochen – auch hier waren ägyptische Frauen maßgeblich an den Kundgebungen auf dem Tahir – Platz und im Hintergrund als Drahtzeiherinnen beteiligt (vgl. welt.de „Ägyptens zornige Frauen und die Revolution“, 9.2.2011)Es gibt genug zu tun und frei nach dem Motto „wir kommen, soweit wir gehen“, lasst uns auch dieses Jahr wieder einige Schritte weiter gehen und  nicht vergessen, dass es miteinander um vieles leichter geht.

Kick it like Beckham

2011-06-01 14:49

Kick it like Beckham – Freistoß ins LebenIm Rahmen des Projektes Frauenfilmreise – fremde Freundinnen begegnet am Mittwoch 21.9.2011 Jess Bahmra (Paminder Nagra) – eine junge Frau aus einer indischen Familie in Großbritannien. 

Jess` Familie lebt nach indischen Traditionen, indische Freunde, indische Kleidung, indische Freizeit und ist mitten in den Hochzeitsvorbereitungen von Jess` Schwester Pinky. Jess Bahmra hat allerdings einen ganz anderen Traum – sie will Fußballspielen wie David Beckham. – Ein Traum, der sich zuerst einmal nicht vereinbaren lässt mit den Rollenerwartungen, die in sie gesetzt werden.

Jess setzt sich über das Verbot der Familie hinweg und eine aufregende Reise beginnt zwischen der traditionellen Familie, geheimen Treffen beim Fußballspielen, neuen Freunden, erster Liebe und tiefer Freundschaft zu ihrer „Entdeckerin“ Jules (Keira Knightly)

Ein amüsanter, ans Herz gehender Film, der ebenfalls zwischen den Kulturen springt – ein Film, der nach indischen Gewürzen duftet, den Raum mit indischer Musik erfüllt und gleichzeitig die Sehnsucht der jungen Jess spüren lässt, die Teile ihres bisherigen Lebens mit einem neuen Leben  - ihrem Leben – verbinden möchte.
Kick it like Beckham (GB 2002)Regie: Gurinder Chada

Mittwoch, 21.9.2011, 15.00
Sozialzentrum Bad Ischl, Bahnhofstraße 14

Geschäftsführerinnentreffen OÖ Frauenberatungsstellen

2011-05-31 11:38

Geschäftsführerinnentreffen Oö Frauenberatungsstellen mit der Leiterin der Frauenreferates Land OÖ, Dipl. Päd.in Beate Zechmeister (re) Themenschwerpunkte, Aktionen, Wirkungsorientierung und Dokumentation, Vortrag Dr.in Renate Müller, Abteilung Soziales Integrationsstelle OÖ

Frauenfilmreise: „Whalerider“

2011-05-13 13:55

Auf der Suche nach der gemeinsamen Seele in einer modernen Welt

Am 26. Mai 2011 laden das Integrationsbüro und die Frauenberatungsstelle Bad Ischl erneut ein, sich auf eine Frauenfilmreise zu begeben. Unter dem Titel „fremde Freundinnen“ veranstalten die beiden Organisationen Frauenfilmnachmittage, mit dem Ziel, mit fremden Frauen, fremden Kulturen vertrauter zu werden. Die Unverwechselbarkeit jeder einzelnen Frau in jeder einzelnen Kultur mündet doch in einer Gemeinsamkeit die alle verbindet – das Frau-, Mutter-, Schwester sein. Diese Gemeinsamkeit verbindet, macht aus Fremden Vertraute.

Die „fremde Freundin“ am 26. Mai soll Pai sein– ein 12 jähriges Mädchen in Neuseeland. Im Film „Whalerider“ von Niki Caro (2002) wird die Geschichte eines Maoristammes der Gegenwart erzählt. Die Legende erzählt, dass der Stammesführer auf einem Wal an die Küste Neuseelands gekommen ist. Seither wird immer ein Sohn der Stammesführerfamilie zum Stammesoberhaupt gemacht – zum Paikea. Doch der erwartete Sohn stirbt bei der Geburt und seine Zwillingsschwester überlebt. Der verzweifelte Vater nennt das kleine Mädchen – als Trotz gegen den starrköpfigen und der Tradition sehr verhaften Großvater Koro – Paikea. Pai wächst bei ihren Großeltern auf und Großvater und Enkelin verbindet eine große Zuneigung. Doch Koro kann nicht akzeptieren, dass ein Mädchen das Stammesoberhaupt werden soll und sucht unter den Burschen des Dorfes nach einem geeigneten Nachfolger. Die mittlerweile 12 jährige Pai versucht alles, ihren Großvater zu überzeugen, dass sie diejenige ist, die die Tradition weiterlebt, die die Gesuchte ist.

Ein wunderschöner und berührender Film über ein Mädchen, dass sich ihrer Tradition bewusst ist, das sich aber auch gegen diese stellt, gegen ihren über alles geliebten Großvater, ihren Weg geht und um Liebe und Anerkennung kämpft. Pai wird zum Symbol für das moderne Neuseeland – auf der Suche nach seiner Seele in einer modernen Welt.

„Whalerider“ von Niki Caro am 26. Mai 2011 16.00 Uhr im Sozial- und Beratungszentrum Bad Ischl
Anschl. gibt es wieder Austauschmöglichkeit bei Kaffee und Kuchen

Online-Hilfe

2011-05-12 14:19

Wer Häusliche Gewalt erleidet, kann sich jetzt online helfen!

Und Sie können an Ihrem Arbeitsplatz (als Betriebsrätin, im Gesundheits- oder Sozialwesen und bei der Polizei) oder z.B. als Nachbarin Betroffene unterstützen, ohne selbst Expertin oder Experte zu sein. 

www.gewaltschutz.info

Zukunftsforum Oberösterreich

2011-05-11 14:16

Über 300 Frauen trafen sich im Sommer 2010 zum Gedankenaustausch beim ersten Zukunftsforum „Frauen gestalten Zukunft“ am Wolfgangsee. Diese gelungene Veranstaltung findet heuer am 27.und 28. Mai 2011 eine Fortsetzung. Es ist wieder gelungen interessante Vortragende für das Forum zu gewinnen.  Neben den bekannten Philosophen und Buchautor Richard David Precht, der Präsidentin des Wirtschaftszentrums Berlin Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. und der Kolumnistin Elfriede Hammerl  werden uns weitere zahlreiche Diskutanten und Querdenker zur Verfügung stehen.

Details zu den ReferentInnen der Tagung und zur Anmeldung werden ständig aktualisiert unter http://www.doris-hummer.at 

Das Zukunftsforum ist eine Veranstaltung des Frauenreferates des Landes OÖ auf Initiative von Landesrätin Mag.a Doris Hummer.

Neue Website

2011-04-05 15:20

Unsere neue Website ist endlich online! Neben vielen neuen und informativen Inhalten wurde bei der Gestaltung auch auf die Barrierefreiheit geachtet.

ACHTUNG, Wichtiger Hinweis: Unsere E-Mailadressen haben sich geändert, bitte senden Sie E-Mails ab sofort nur mehr an info@frauensicht.at - Vielen Dank!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim surfen!

Landesfrauenbeauftragte zu Besuch

2011-03-30 11:31

Die neue Landesfrauenbeauftragte des Frauenreferats OÖ hat der Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut einen Antrittsbesuch abgestattet.

Das Frauenreferat Oö ist eine bedeutende FördergeberInnen die es möglich macht, den in den letzten Jahren stark angewachsenen Beratungsbedarf weiterhin zu gewährleisten. Mit der GF Andea Lantschner wuden Möglichkeiten der Zusammenarbeit sowie Unterstützung durch Synergien thematisiert.

Sie befinden sich auf:

Frauensicht  /  Aktuell
created by zomedia